... und man darf auch nicht den Effekt vergessen, dass sich immer nur die (10%) melden bei denen was nicht funktioniert und die restlichen (90%) user ohne Probleme schreiben gar nicht erst über das Thema. Vlt. hat da jemand den WLAN Dongle an nem USB2.0 Port usw. Ich glaube echt nicht, dass ausgerechnet das Teil ein systematisches Problem hat. Zumal das bei keinem offiziellen Test ein Thema war.
Schlechter als Quest 3 ist schon ne Aussage. Also wenn es weiter so geht, bestell ich tatsächlich gar nicht erst. Und dann noch die Herausforderungen mit dem Stream.
Ich weiß jetzt natürlich nicht was da bei Blasphemous gemacht wird, aber wenn man jetzt einfach mal von den Sega Classics auf dem 3DS ausgeht, dann bekommt das 2D-Bild einfach Tiefe in mehren Ebenen, die ja per Paralax-Scrolling eh schon Tiefe vorgaukeln wollen. Und die erste Eben vorne dann quasi noch als Pop-Up Effekt. Lässt sich natürlich schwer beschreiben, schaut aber absolut fantastisch aus, und als ich das das erste mal gesehen habe konnte ich fast nicht glauben dass das alte 8- und 16-Bit Titel sind. Und Blasphemous ist dann ja in den Pixelarts noch um Welten opulenter als die alten Schinken aus den 90ern.... vor allem die bildschirmgroßen, animierten Zwischenbilder schauen absolut beeindruckend aus. Evtl. geht man aber auch einen anderen Weg, in der Richtung von 3D Sen VR (https://store.steampowered.com/app/954280/3dSen_VR/), dem NES Emulator der die Pixel in Voxel umwandelt und so tatsächlich nicht nur Ebenen in der Tiefe hat, sondern jeder Pixel tatsächlich im 3D-Raum existiert. Aber das kann ich mir fast nicht vorstellen... das schaut bei grober 8-Bit Grafik ja ganz gut aus, aber Blasphemous hat ja ne deutlich höhere Auflösung... ich weiß nicht wie sowas da wirken würde. Aber so oder so... ich freu mich total!
Für das komplette Spiel stehen zwar nur X- und Y-Koordinaten zur Verfügung, also es gibt keine echte Tiefeninformation, aber die einzelnen Objekte wie Spielerfigur, Hintergrund usw. sind trotzdem einzeln ansprechbare Modelle (in dem Fall Bilder). Man ordnet diesen einfach einen festgelegten Z-Wert zu und rendert das ganze dann in 3D. Dann kann man das natürlich auch stereoskopisch darstellen. Ob Pixellook oder nicht spielt dabei keine Rolle, das könnten genau so gut hochaufgelöste Texturen sein. So ähnlich haben auch die alten 3D-Fernseher funktioniert, da wurde anhand von Bewegungsvektoren geschätzt, was separate Bildbestandteile sind und denen dann eine "fake-Position" in 3D zugeordnet. Das ist natürlich um Welten schlechter, als eine Umgebung mit vollständiger 3D Information (wie man sie in modernen Spielen hat).
Schlechter würde ich jetzt nicht sagen... es ist natürlich anders. Ich bin ja grundsätzlich ein Fan von 3D-Bildern/Filmen (das hat mich ja auch erst zu VR geführt) und von daher hab ich natürlich alles auf dem 3DS rauf und runter gezockt. Und da natürlich dann auch echte 3D-Spiele... aber ich muss wirklich sagen, hinsichtlich der 3D-Wirkung waren die Pixel-Titel tatsächlich deutlich beeindruckender als die echten 3D-Spiele. Kann man hier leider ja nicht vorführen... das muss man selbst gesehen haben. Aber die Spiele hatten eine deutlich räumlichere Wirkung als 3D-Titel. Mir hat ein Bekannter auch in gleicher Methode ein Wandbild gebaut (auch hier ist es nicht wirklich möglich den Effekt aufzuzeigen, aber mal zur Veranschaulichung) Das Bild ist über 2cm dick und besteht aus mehreren Folien die in der Tiefe hintereinander liegen. Dadurch ergibt sich ein wirklich plastischer 3D-Effekt. Also die Röhre ist vor dem Boden mit den Figuren, die Bäume sind noch auf 2 Ebenen dahinter und ganz hinten der Hintergrund. Und genau so lief das auch bei den 2D-Titeln auf dem 3DS. Nur eben, je nach Spiel, evtl. mit noch deutlich mehr Ebenen die hintereinander liegen, und sich durch paralax-scrolling unterschiedlich bewegen. Das ergibt ein deutlich intensiveres 3D-Gefühl als bei vielen echten 3D-Titeln. Und der Effekt ist wirklich grandios... aber wie gesagt... muss man selbst gesehen und erlebt haben, ansonsten hat man nicht wirklich ne Vorstellung davon. Eben wie bei VR auch. Und bei Blasphemous gehe ich jetzt mal davon aus dass man sowas in der Art auch macht. Und wenn das Ganze eben tatsächlich per Hand gemacht wird, und nicht nur durch irgendeine Berechnung, dann ist das noch deutlich besser. Hatte ja auch mal einen TV der das automatisch erstellt hat... das hat eher suboptimal ausgesehen.
Ich setz das mal OT, um den Thread nicht zu sehr zu belasten Spoiler: Off-Topic Das war nur auf die 3D-TV Technik bezogen, wenn Filme, die keinerlei 3D Information haben, auf 3D konvertiert wurden. Das fand ich immer nicht so toll. Übrigens erklärt das auch, warum Animationsfilme (meiner Meinung nach) den besten 3D Effekt haben. Im Prinzip werden diese Filme nämlich genau so erstellt, wie Videospiele. Es wird halt eine vollständige 3D Umgebung erstellt und der Film ist quasi ne 2 Stunden lange Cut scene. Von guten 3D Filmen bin ich ja auch großer Fan; hab mir zuletzt den neuesten Avatar in VR angesehen, absolut genial. genau, das is ja das was ich oben meinte mit "die einzelnen Objekte wie Spielerfigur, Hintergrund usw. sind trotzdem einzeln ansprechbare Modelle (in dem Fall Bilder oder Bildebenen). Man ordnet diesen einfach einen festgelegten Z-Wert zu und rendert das ganze dann in 3D. Dann kann man das natürlich auch stereoskopisch darstellen."